Herzlich willkommen in der Prignitz

Streckenthin - ein stilles Plätzchen!?

Die Prignitz – das sind Wiesen, Wälder und Felder sowie kleine romantische Fluss- und Bachläufe! Die Natur konnte hier über weite Flächen ihre Ursprünglichkeit erhalten. Die Prignitz ist eine der ältesten Landschaften im äußersten Nordwesten der Kurmark Brandenburg und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Davon zeugen neben vielen vorchristlichen Fundplätzen und Grabhügeln auf den Feldmarken zahllose mittelalterliche Feldsteinkirchen in den Dörfern sowie stolze gotische Stadtkirchen, Klosteranlagen und Bürgerhäuser.

 

Auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin liegt unweit von Pritzwalk das kleine Dorf Streckenthin. 1356 erstmals urkundlich als Lutken Streckenthin erwähnt, entfiel 1574 der Zusatz Lutken, nachdem der Nachbarort Groß Streckenthin zur Wüstung geworden war. 1608 wurde das Gut Streckenthin zum Rittersitz erhoben. Über drei Jahrhunderte gehörte es dem Adelsgeschlecht von Zicker, zuletzt wurde es bis 1945 von der Familie Klotz zu Streckenthin bewirtschaftet.  

 

Wenn man der alten Kopfsteinpflasterstraße in Streckenthin folgt, die durch das Örtchen führt, öffnet sich nach einer kleinen Linkskurve der Blick auf das stattliche Gutshaus. 2005 hatte eine Eigentümergemeinschaft um Tom Stromberg, dem ehemaligen Indendanten des Hamburger Schauspielhauses, das Haus erworben. Zu der Zeit wurde mit Studenten geprobt und inszeniert, wie etwa 2007 eine Freiluft-Theaterstafette zum Sommerfest der Museumsdruckerei. Danach wurde es still um die Theaterakademie mit dem Namen "Was ihr wollt", nachdem dessen Mitbegründer, der bekannte Regisseur Peter Zadeck, 2009 verstarb. 

 

Stefanie Stoltzenberg-Spies und Dr. Bernd-Georg Spies laden nun zu den Gesprächen in der Prignitz im Rahmen der STRECKENTHINER KREISE ein. Die Steckenthiner Gespräche bringen in zwangloser Form Ideen, Anregungen und Menschen zusammen. Dabei sollen die Region Prignitz mit ihren Entwicklungsperspektiven, aber auch spannende Menschen und ihre Ideen eine Rolle spielen.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Prignitz und der STRECKENTHINER KREISE,

 

zusammen mit dem Dokumentarfilmer Jean Boué, dem diakonischen Verein ESTAruppin e.V. starten wir in diesem Sommer mit der Veranstaltungsreihe „ Das weite Feld“. 

 

Im Vorfeld der ersten Veranstaltung, die sich mit dem Thema Mobilität im ländlichen Raum beschäftigt, möchten wir  Sie um die Teilnahme an der Umfrage bitten. Auch die Veröffentlichung, Aushang, Weiterleitung in Ihren Verteilern, auf Ihren Kanälen und an Menschen mit Bezug zum Landkreis Prignitz wären ganz großartig! Zur Teilnahme aufgerufen sind alle Menschen, die in der Prignitz verkehren, egal ob mit Auto, Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß, im Urlaub oder weil sie dort wohnen. Die Ergebnisse werden auf einer Veranstaltung im September präsentiert und anschließend veröffentlicht. 

 

Die Umfrage ist Teil eines gemeinsamen Projektes im Programm NEUSTART KULTUR der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Der Fonds Soziokultur fördert das Projekt, mit dem ein neues Veranstaltungsformat zur Verbindung von Kunst, Kultur und Regionalentwicklung entwickelt und Dialog gefördert wird. Es steht die Frage an, wie viel und welche Mobilität ein zukunftsfähiger Landkreis benötigt. Das Ziel formuliert Projektleiter Stefan Fulz wie folgt „Mit Klimawandel und Artensterben steht die Regionalentwicklung vor großen Herausforderungen. Das Projekt ist ein Beitrag dafür, dass alle gesellschaftlichen Kräfte die Herausforderung ernst nehmen und zusammen für die Region ins Handeln kommen.“

Nähere Informationen zur ersten Veranstaltung des Projektes folgen in Kürze.

 

Für Rückfragen und Auskünfte kontaktieren Sie mich gern! Anbei finden Sie eine Bilddatei mit Verlinkung per QR für die Webseite, die sozialen Medien sowie als kleinen Aushang zu Ihrer Nutzung.

Haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Mit besten Grüßen, Ihre Stefanie Stoltzenberg



Stefanie Stoltzenberg


Stefanie Stoltzenberg ist vielseitig. Mit ihrem Unternehmen STRASBURGER KREISE schafft die Juristin es spielend, Menschen aus verschiedenen Branchen, Bereichen und Kreisen miteinander zu verknüpfen. Ihr Netzwerk umfasst Personen, die etwas zu sagen haben, aber auch gestalten wollen. In ihren „Denkwerkstätten“ entstehen neue und spannende Ideen zu Wirtschaft, Politik und Kultur.

 Auch der Politikbetrieb ist ihr nicht fremd; so war die Mutter von vier Kindern Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Außerdem ist sie Mitglied in diversen Netzwerken, insbesondere von beruflich ambitionierten Frauen wie der Managerinnengruppe „Alpinistinnen“ und dem Frauennetzwerk von Ernst & Young „Women³. The Power of Three“.

 Karitatives Engagement, wie z.B. das Mitwirken im Verein „Licht im Schatten“, die Tätigkeit im Kuratorium des Förderkreises der Evangelischen Stiftung Alsterdorf und die Vorstandsarbeit in der WWW-Stiftung und der Stiftung junge norddeutsche philharmonie runden Stefanie Stoltzenbergs Aktivitäten ab. Entspannen tut sie sich beim Sport, ob früh morgens bei "Pietro", beim Golfen, beim Rennradfahren mit ihrem Ehemann oder im Wald, wenn sie ihrer jagdlichen Passion nachgeht.


Dr. Bernd-Georg Spies


Dr. Bernd-Georg Spies war mehr als 20 Jahre Managing Director bei Russell Reynolds Associates und hat in dieser Funktion Vorstände und Aufsichtsräte deutscher und internationaler Unternehmen in Fragen von Management-, Unternehmens- und Organisationsentwicklung beraten. Seit Oktober 2020 operiert er nun unter eigener Fahne. Mit Spies PPP liegen seine Arbeitsgebiete vor allem in Energie-, AgroTec– und Infrastrukturthemen. Darüber hinaus begeistern ihn Bereiche wie Kunst, Kultur und der Profisport. 

 

Wenn er den Kopf freibekommen will, schwingt er sich auf sein Rennrad und verliert sich in den weiten Landschaften der Prignitz, die an ihm vorüberziehen. Oder er frönt seiner alten Leidenschaft, dem Fußball – war Bernd-Georg Spies doch für viele Jahre Vizepräsident des FC St. Pauli und Vertreter des Clubs bei der DFL.

 

Dr. Bernd-Georg Spies ist „Young Leader“ der Atlantik-Brücke und Mitglied im Beirat der Obdachlosenzeitung "Hinz und Kunz(t)".